Werner Marxer

Werner Marxer, *1950 in Nendeln/FL, seit 1997 freischaffender Künstler im Bereich der Malerei, Installation und Kunst am Bau. Lebt in Lütisburg/Toggenburg im Kanton St. Gallen. Seine Themen kreisen oft um Antinomien wie Ordnung und Chaos, Macht und Ohnmacht, Leben und Tod, Gegensätze, die seine Installationen und nicht figurativen Malereien spannungsgeladen, nachhaltig und oft irrtierend machen.

Er hat sich einen Namen mit nachdenklichen und provozierenden Arbeiten wie dem Handgranaten-Jahresei gemacht. Seine Kunst am Bau-Arbeiten zeigen – etwa die Metallarbeit „Membrane“ vor dem Landesspital Vaduz oder die Arbeit „movimento“ im Sportpark Eschen – jeweils einen starken örtlichen Bezug, sind aber gleichzeitig von grosser konzeptueller Strenge. Er sieht sich weniger in kunsthistorischen als in literarisch-philosophischen Traditionen eingebettet: So ist ihm Fernando Pessoas „Buch der Unruhe“ immer wieder Anregung und Vermessungspunkt für seine künstlerische Erkundung existentieller Grenzräume. Liste der Austellungen und Kunst am Bau-Arbeiten siehe biographisches Beiblatt.

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